• Claudia

Kräuter und Wildfrüchte im Herbst

Die Eberesche – Sorbus aucuparia


Vögel mögen die Beeren des Vogelbeerbaums sehr. Auch für uns Menschen sind sie aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalts sehr gesund.


Bei den Germanen war die Eberesche dem Gott des Blitzes Thor geweiht. Der Baum soll am seltensten vom Blitz getroffen werden. Beim nächsten Gewitter können wir uns also Schutz unter einer Eberesche suchen. 😉

Früher band man Kränze aus Ebereschenzweigen und hängte sie zum Schutz vor Dämonen, Unheil und Blitzeinschlag an Fenster und Dächer der Häuser.


Die rohen Beeren sind sehr sauer und bitter und sollten nur in kleinen Mengen gegessen werden. Blätter und gekochte Beeren wirken stopfend, unterstützen bei Magen- und Durchfallerkrankungen und helfen bei Lungenkrankheiten. Getrocknete Beeren regen die Nierentätigkeit und Entgiftung an.

Die Früchte erntet man am besten nach dem ersten Frost und stellt aus ihnen Saft, Marmelade oder Liköre her. Die Marmelade ist herb und sehr aromatisch.

Aus den getrockneten Blättern und Früchten lässt sich Tee kochen.


Enge Verwandte der Vogelbeere sind die Elsbeere und der Speierling, deren Anbau und Nutzung in Vergessenheit geraten sind.


"Wenn ich ein Stückchen Land besäße, ich würde mir ein kleines Wäldchen von Ebereschen pflanzen. Ein einziger der glühenden Bäume könnte schon das Glück eines Spätsommers ausmachen und verklären. Ja, die Eberesche leuchtet in den Dezember hinein, täglich etwas dunkler werdend und zweighängerischer. Bis die letzte Koralle an der Dolde wartet auf die Schwarzdrossel, die sie aufpickt.“ (aus der Erzählung "Die Eberesche“ von Else Lasker-Schüler)

 

  

 

 

 

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